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  • Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt - der hat Kultur.

    Oscar Wilde

  • Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen.

    Johann Nepomuk Nestroy

  • Kultur ist der Sieg der Überzeugung über die Gewalt.

    Platon

  • Echte Kultur offenbart sich in der Wertschätzung der Persönlichkeit.

    Paul Anton de Lagarde

Sabine Rieck

Aus tiefster Tiefe

Rieck„Ich schreibe meine Bilder“, sagt Sabine Rieck . „ Es ist das Wort, das die grafischen Zeichen formt, das Wort, das aus dem Gedanken entsteht und der Gedanke, der einem Gefühl entspringt.“ Reduzierung auf das Wesentliche. In ihrem kleinen Atelier in Kiel findet Sabine Rieck die notwendige Stille , die Abgeschiedenheit, das Alleinsein – eine Geborgenheit im Bewusstsein von Freiheit: „ Ich gehe in meinen Arbeitsraum , setze mich an den Tisch und fange an zu zeichnen,“ sagt sie ,“ manchmal ohne Vorstellung , lasse den Stift einfach machen , folge der Hand, lasse entstehen.“

Das Haus in Strande, das sich über die ganze Breite zur Förde hin öffnet und das ihr Mann , der Architekt Siegfried Leithäuser-Rieck entworfen hat , böte genügend Platz für ein Atelier. Weil ihr die Familie, zu der zwei erwachsene Töchter und ein Enkelkind gehören, wichtig ist, trennt sie den privaten Lebensbereich von ihrem künstlerischen Schaffen. An vier Tagen der Woche fährt sie „zur Arbeit“. Und die besteht zur Hälfte aus handwerklichem Können im Umgang mit Metall, Nadel, Lack, Säure, Druckerschwärze - „ das erdet mich.“ Sie macht nur Radierungen, ihre künstlerische Ausdrucksform, um „ Bilder zu schreiben“. Eine auch körperlich anstrengende Arbeit. „ Manchmal komme ich abends nach Hause und kann mich nur noch fallen lassen.“

Marianne Schlünzen hat ihr diese Technik vermittelt und sagt zu den Arbeiten von Sabine Rieck : „ In der Entstehungsphase legt Sabine Rieck alles auf den Tisch: Gedanken, Worte. Die Wut und die Freude des Augenblicks, die Erinnerungen. Hier ist es sichtbar, ist im Jetzt, kann bearbeitet und verarbeitet werden. Gedachtes, Gefühltes wird in Zeichen umgesetzt, gewinnt dadurch Klarheit und öffnet sich nach außen.“ Keine Gebrauchssprache, eine Sprache , die sich durch die reine künstlerische Wirkung offenbare, als etwas Absolutes.

Was sie ausdrücken will, sagt Sabine Rieck, „ kommt aus tiefster Tiefe – ich mache keine dekorierende Bilder.“ Daraus spricht keineswegs Verachtung. Sie hat als Werbegrafikerin gearbeitet, Illustrationen für Schulbuchverlage gemacht. Das war unmittelbar nach dem Studium der Kunstgeschichte in Bonn und dem Studium der Visuellen Kommunikation an der ehemaligen Werkkunstschule in Wuppertal. Seit 1997 geht sie ihren eigenen künstlerischen Weg. So entstehen im Jahr etwa ein Dutzend Werke. Sie werden in eigenen Ausstellungen gezeigt und als Mitglied im BBK Schleswig-Holstein beteiligt sich Sabine Rieck auch regelmäßig an Gemeinschaftsausstellungen.

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